Filmtipp: "Unbroken"

Cover UnbrokenDer Film „Unbroken“ von Angelina Jolie erzählt die wahre Geschichte von Louis Zamperini (gespielt von Jack O’Connell), einem Amerikaner mit italienischen Vorfahren, der sich 1936 als Mittelstreckenläufer für die Olympischen Sommerspiele in Berlin qualifiziert. Dort ist er der jüngste Teilnehmer beim 5.000-Meter-Lauf, der als achter ins Ziel kommt, allerdings die letzte Runde in rekordverdächtiger Zeit läuft.

Als dann der Zweite Weltkrieg ausbricht meldet sich Zamperini freiwillig zur US-Luftwaffe. Nach verschiedenen Einsätzen stürzt sein Flugzeug bei einer Rettungsaktion über dem Pazifik ab. Alle Insassen sterben nur er und zwei weitere Soldaten überleben. Nach schmerzlichen Wochen auf See wird er von Japanern gefangen genommen und in ein Kriegsgefangenenlager gesteckt, in dem der sadistische Lagerkommandant Zamperini wegen seines Ruhms bei den Olympischen Spielen das Leben zur Hölle macht…

„Unbroken“ ist ein Film der die verschiedensten Emotionen bei mir wachgerüttelt hat. Ich war erschüttern, wütend und traurig und habe mir die Fragen gestellt: Wie viel kann ein Mensch ertragen und wieso quälen manche Menschen andere, obwohl keinerlei persönliche Fehde besteht? Die erste Frage wurde im Film eindrucksvoll beantwortet. Auf die zweite Frage habe ich bis jetzt keine Antwort gefunden.

"Der Zug der Waisen" von Christina Baker Kline

Coverabbildung des Buches "zug der waisen"Das Buch „Der Zug der Waisen", das ich Ihnen heute vorstelle, ist ein bewegender Roman über ein vergessenes und bei uns weitgehend unbekanntes Kapitel amerikanischer Geschichte.

Mehr als 250.000 Waisenkinder wurden zwischen 1854 und den 1920ern per Eisenbahn aus den Slums New Yorks oder Bostons in den Westen Amerikas gebracht. Hauptsächlich waren es Kinder irisch-katholischer Einwanderer der ersten Generation, die ihr Land nach der großen Hungersnot verlassen hatten und die nun auf der Straße lebten. Da die Verwaltung der Städte dem Elend tatenlos zusah, gründete Charles Loring Brace 1853 eine Organisation. Deren Ziel war es, die körperliche und seelische Verfassung der Straßenkinder zu stärken und jedem Kind die Chance auf eine gesunde und glückliche Zukunft zu geben. Ein Weg dahin sollten die „Orphan Trains“ (Waisenzüge) sein.

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"Das Huhn, das vom Fliegen träumte" von Sun-Mi Hwang

Huhn kleinUnter den Büchern, die ich im letzten Jahrgelesen habe, ist eines, das mir besonders gefallen hat und das ich Ihnen als Lektüre ans Herz legen möchte.

Es trägt den etwas sonderbaren Titel "Das Huhn, das vom Fliegen träumte" der Autorin. Als es zur Einarbeitung auf meinem Schreibtisch landete, war mein erster Gedanke, dass es sich um ein Kinderbuch handeln könnte, zumal ich beim flüchtigen Durchblättern auf Illustrationen stieß; Bleistift-oder Tuschezeichnungen, auf denen immer wieder Tiere oder vereinzelt Stillleben zu sehen sind. Dem Klappentext konnte ich entnehmen, dass es um eine „wunderschöne Geschichte über das Träumen und die Liebe – und den Mut, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen“, geht. Mein Interesse war geweckt und ich begann noch am selben Abend zu lesen. Ich hörte erst auf, als ich auf der letzten Seite ankam – mit Tränen in den Augen und zutiefst berührt.

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"Blaubart" von Amelie Nothomb

Blaubart

Heute, liebe Leser, möchte ich Ihnen den neuen Roman der mit vielen Preisen dekorierten Autorin Amelie Nothomb empfehlen. „Blaubart“ ist eine neue Bearbeitung des bekannten französischen Märchens vom Ritter Blaubart, der 8 seiner Frauen umgebracht hat.

Die Autorin beweist wieder einmal mehr in ihrem Buch ihr großes Schreibtalent mit dem sie wunderbar unterhalten kann. Sie steigert in ihrer Geschichte, die in der heutigen Zeit in Paris spielt, die Spannung bis zu den letzten Seiten wie in einem Krimi. Dabei entsteht die Spannung vor allem durch die Dialoge der beiden Hauptprotagonisten.

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"Kreuzweg" von Diane Broeckhoven

KreuzwegGerade eben habe ich das Buch mit dem Titel „Kreuzweg“ zu Ende gelesen und stehe noch ganz unter dem Eindruck des Erzählten.
Die Geschichte beginnt und endet auf einem Bahnsteig in einem kleinen Ort in der Gegenwart.
Auf 110 Seiten dazwischen offenbart die 50jährige Ich-Erzählerin dem Leser ihre Lebensgeschichte. Es ist ein Leben voller Schmerz und Tragik. Über fünfunddreißig Jahre trug sie ein Geheimnis in sich, das sie nie einem anderen Menschen anvertraute.

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