"Der Zopf" von Laetitia Colombani

ZopfNach der Empfehlung durch eine Leserin griff ich nach diesem Buch und es gefiel mir so gut, dass ich es selbst kaufte und im Familienkreis verschenkte.

Haare sind das verbindende Element in diesem Roman, klingt erstmal komisch, aber die simple Idee geht am Ende wunderbar auf. Wie drei Stränge eines Zopfes gehen die Geschichten der drei Hauptpersonen ineinander über.

Drei Frauen auf drei Kontinenten. Für alle drei stehen wichtige Entscheidungen an. Sie alle müssen ihrem Leben eine neue Richtung geben.

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"Jeder lügt, so gut er kann" von Harald Martenstein

Jeder lügt so gut er kannIch habe zu Harald Martensteins Neuerscheinung „Jeder lügt so gut er kann. Alternativen für Wahrheitsfinder.“ gegriffen, weil ich prinzipiell kurze prägnante Prosa liebe. Wer es versteht, mit wenigen Worten viel zu sagen, weckt mein Interesse und meine Begeisterung. Also habe ich reingelesen in seine neuen 68 Kolumnen oder auch Glossen; und ich muss sagen:  mir gefällt durchaus, was er wie von sich gibt. Er bringt das Wesentliche auf den Punkt.

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"Pferd, Pferd, Tiger, Tiger" von Mette Eike Neerlin

Pferd Pferd Tiger TigerEin cooles Jugendbuch, weil es schnell und pointiert und sehr eigenwillig erzählt wird und weil man irgendwann mit ziemlicher Sicherheit heult…

Honey zu heißen muss noch kein honigsüßes Leben versprechen.

Wo liegen die Grenzen zwischen cool und „viel zuviel“?  Ist die coole Obergrenze erreicht, dann, ist es nicht mehr cool. Honey ist nicht blind, taub oder einsam auch nicht übergewichtig, lebensbedrohlich krank oder tot und somit eher ein leichter Fall. Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

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"Lied der Weite" von Kent Haruf

lied der weiteDer amerikanische Schriftsteller Kent Haruf führt uns in seinem Roman in eine fiktive Kleinstadt mitten in der Prärie von Colorado. Er gibt uns Einblick in das Leben der Bewohner und bald bewegen wir uns mitten in deren Alltag, hoffen und bangen mit ihnen und kommen nicht mehr los von diesem scheinbar ereignislosen und doch so aufregenden Leben seiner Protagonisten.

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"Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich" von Viktor Funk

Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich„In meinen frühesten Erinnerungen ist immer Sommer, ein heißer Wind weht und Mutter trägt bunte Kleider. Deutschland lernte ich bei Regen kennen, hier war ich das erste Mal im Sommer erkältet , Mutter fand keine Arbeit und Vater hatte keine Zeit zum Angeln.“

Der Ich-Erzähler kommt als Kind aus Kasachstan nach Wolfsburg und die ersten Eindrücke sind der leckere Bienenstich zum Empfang beim Bürgermeister im Rathaus und er empfindet Deutschland als ein riesengroßes Kaufhaus mit Lego-Raumschiffen, Matchbox-Autos und Süßigkeiten. Immer wieder erinnert er sich aber auch an seine Kindheit in Kasachstan: endlose Tage in der sowjetischen Provinz mit Großvater und Vater beim Angeln am See, die Großmutter und sein Hund Malysch, dem er zum Abschied sein rotes Halstuch umbindet und sein Pionierabzeichen an die Hütte nagelt.

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