Comic "Die entsetzliche Angst der Epiphanie Schreck" von Séverine Gauthier und Clément Lefèvre

Epiphanie hat ein Problem. Sie hat Angst und ihre Angst verfolgt sie. Sie hat Angst vor ihrem Schatten. Der Entschluss ihre Angst loszuwerden, führt sie durch den Wald und in die Arme vieler verquerer Personen, die ihr - mal mehr, mal minder motiviert - versuchen zu helfen. Doch ihre Angst macht ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

 

„Die entsetzliche Angst der Epiphanie Schreck“ aus der Feder von Séverine Gauthier und dem Pinsel von Clément Lefèvre, schafft eine wunderschöne und quirlige Metapher dafür, wie es ist, in seinem Leben von Angst begleitet zu werden. Neben dem stimmungsvollen und detailverliebten Stil der Geschichte, bedient sich der Comic, wenn man nicht bereits von einer Graphic novel für Kinder sprechen möchte, einem von Erfolg gekröntem Prinzip: Gib einem Gefühl ein Gesicht. Pixars „Alles steht Kopf!“ und dessen Erfolg in Kinderpädagogik und -psychotherapie haben gezeigt, dass es für Kinder einfacher gemacht wird, ihre Gefühle durch Bilder und Figuren zu erfassen und beschreiben. Genau das macht die „Angst“ im Buch – und zwar brillant geschrieben und visuell fantastisch umgesetzt. Für ältere Liebhaber von Bilderbüchern/Comics/Graphic novels findet sich auch hier ein Juwel, dass lange über die Leseempfehlung hinaus begeistern kann.

Empfohlen wird das Buch Kindern ab 10 Jahren und natürlich allen, die ein Faible für liebevoll illustrierte Bücher haben oder vielleicht auch von einem aufdringlichen Wesen namens „Angst“ begleitet werden.

 

 

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