"NSA" von Andreas Eschbach

nsaWie wäre das Dritte Reich gewesen, wenn es schon Internet, Computer und tragbare Telefone gegeben hätte? Hätten wir heute die Welt, die wir jetzt haben? Was wäre anders gekommen? Was wäre vielleicht nie geschehen?

Diese und weitere Fragen lassen sich nach der Lektüre des Romans "NSA" von Andreas Eschbach beantworten. Der Autor zeigt hier ein Drittes Reich, in dem es beispielsweise kein Bargeld mehr gibt und somit alle Einkäufe, ob Lebensmittel, Kleidung oder andere Gegenstände noch Jahre später nachverfolgt werden können. Dies gibt dem Staat die Möglichkeit noch Jahre später mit der richtigen Suchanfrage nachzuvollziehen, wer ein Versteck für Juden oder andere Verfolgte eingerichtet hat.

Jeder Bürger wird mit Hilfe seines Telefons, seines Fernsehers und seines Computers ausspioniert. Und im Nationalen Sicherheitsamt (kurz: NSA) werden riesige Speicher mit den Daten der Bevölkerung gefüllt.

Mit Hilfe zweier Hauptcharaktere malt Eschbach diese Welt der totalen Überwachung und nachdem man das Buch gelesen hat ist man einerseits froh, dass es nie so gekommen ist und andererseits fragt man sich - Was wenn es einmal so kommt oder ist es teilweise schon so weit?

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