"Jeder lügt, so gut er kann" von Harald Martenstein

Jeder lügt so gut er kannIch habe zu Harald Martensteins Neuerscheinung „Jeder lügt so gut er kann. Alternativen für Wahrheitsfinder.“ gegriffen, weil ich prinzipiell kurze prägnante Prosa liebe. Wer es versteht, mit wenigen Worten viel zu sagen, weckt mein Interesse und meine Begeisterung. Also habe ich reingelesen in seine neuen 68 Kolumnen oder auch Glossen; und ich muss sagen:  mir gefällt durchaus, was er wie von sich gibt. Er bringt das Wesentliche auf den Punkt.

Martenstein beschäftigt sich mit vielen Facetten unserer Gesellschaft. Er spart nichts aus: Privates, Alltägliches, aber auch unseren aktuellen politischen  Zeitgeist nimmt er ins Visier und bezieht Stellung. Dabei hat er keine Scheu, Widerspruch herauszufordern. Oft verspürte ich beim Lesen das Bedürfnis mit ihm über ein Thema zu diskutieren, wenn nicht gar zu streiten.

Die Art und Weise, wie er sich mit unser aller Alltagsproblemen auseinandersetzt, wird getragen von Witz, Sachkenntnis und Intelligenz. Dadurch werden auch ernsthafte Dinge wie Diskriminierung, Migration und Feminismus auf schräge und humorvolle Weise beleuchtet.

Am besten, sie setzen sich selbst mal mit ihm auseinander. Das kann die angesprochenen Neuerscheinung oder auch eines seiner früheren Bücher sein, von denen wir ebenfalls mehrere im Bestand unserer Bibliothek haben.

 

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