"Was wir dachten, was wir taten" von Lea-Lina Oppermann

was wir dachtenAmoklauf an einer Schule. Als der maskierte Täter ins Klassenzimmer eindringt, rechnen alle mit dem Schlimmsten. Doch zunächst legt er nur nummerierte Briefumschläge mit Aufgaben auf den Tisch. Die Erfüllung jeder Aufgabe bringt gut gehütete Geheimnisse ans Tageslicht – Diebstähle, Lügen und Mitläufertum.

Berichtet wird abwechselnd aus drei Perspektiven:

Fiona, das Mädchen in der ersten Reihe, das sich immer wieder fragt, was es nur tun kann.

Mark, der eine gewisse Genugtuung verspürt, wenn die Unzulänglichkeiten der anderen enttarnt werden.

Und Herr Filler, der Lehrer der Klasse, der zwischen Aggression und Passivität schwankt.

Am Ende steht dann die Frage: Wer ist eigentlich Opfer und wer ist Täter?

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"Der Zopf" von Laetitia Colombani

ZopfNach der Empfehlung durch eine Leserin griff ich nach diesem Buch und es gefiel mir so gut, dass ich es selbst kaufte und im Familienkreis verschenkte.

Haare sind das verbindende Element in diesem Roman, klingt erstmal komisch, aber die simple Idee geht am Ende wunderbar auf. Wie drei Stränge eines Zopfes gehen die Geschichten der drei Hauptpersonen ineinander über.

Drei Frauen auf drei Kontinenten. Für alle drei stehen wichtige Entscheidungen an. Sie alle müssen ihrem Leben eine neue Richtung geben.

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"Jeder lügt, so gut er kann" von Harald Martenstein

Jeder lügt so gut er kannIch habe zu Harald Martensteins Neuerscheinung „Jeder lügt so gut er kann. Alternativen für Wahrheitsfinder.“ gegriffen, weil ich prinzipiell kurze prägnante Prosa liebe. Wer es versteht, mit wenigen Worten viel zu sagen, weckt mein Interesse und meine Begeisterung. Also habe ich reingelesen in seine neuen 68 Kolumnen oder auch Glossen; und ich muss sagen:  mir gefällt durchaus, was er wie von sich gibt. Er bringt das Wesentliche auf den Punkt.

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"Pferd, Pferd, Tiger, Tiger" von Mette Eike Neerlin

Pferd Pferd Tiger TigerEin cooles Jugendbuch, weil es schnell und pointiert und sehr eigenwillig erzählt wird und weil man irgendwann mit ziemlicher Sicherheit heult…

Honey zu heißen muss noch kein honigsüßes Leben versprechen.

Wo liegen die Grenzen zwischen cool und „viel zuviel“?  Ist die coole Obergrenze erreicht, dann, ist es nicht mehr cool. Honey ist nicht blind, taub oder einsam auch nicht übergewichtig, lebensbedrohlich krank oder tot und somit eher ein leichter Fall. Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint.

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"Lied der Weite" von Kent Haruf

lied der weiteDer amerikanische Schriftsteller Kent Haruf führt uns in seinem Roman in eine fiktive Kleinstadt mitten in der Prärie von Colorado. Er gibt uns Einblick in das Leben der Bewohner und bald bewegen wir uns mitten in deren Alltag, hoffen und bangen mit ihnen und kommen nicht mehr los von diesem scheinbar ereignislosen und doch so aufregenden Leben seiner Protagonisten.

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